Vortragsveranstaltung

Telematikinfrastruktur – doch mehr Segen als Fluch?

Wie Informationsgehalt von Aufträgen und Datenschutz gleichzeitig verbessert werden können.

Beschreibung

Egal ob Zahnarztpraxis, Apotheke, Hausarzt oder Krankenhaus, viele Bereiche im Gesundheitswesen sind bereits weitgehend an die Telematikinfrastruktur angeschlossen. Für diese Akteure stellt die Telematikinfrastruktur eine Plattform dar, über die digitale Anwendungen laufen, sei es nun der elektronische Heil- und Kostenplan, die elektronische Patientenakte oder auch die emailbasierte Kommunikation. Im zahnmedizinischen Bereich hat sich der eHKP positiv bewährt. Nun soll auch ein Mehrwert für die Kommunikation zwischen Zahnarztpraxis und Dentallabor geschaffen werden.
Der VDZI kümmert sich intensiv darum, dass für die zahntechnischen Labore gute Rahmenbedingungen bestehen, sich an die Telematikinfrastruktur anzubinden. Dies bezieht sich sowohl auf Informationen zu der notwendigen Hardware-Ausstattung sowie auf Software-Einstellungen, welche die Kommunikation mit den Kunden auf Zahnärzteseite auf ein neues Level heben können.
Für die technische Ausstattung über Konnektoren, Lesegeräte, Betriebskarte und Berufsausweise erhalten die Betriebe finanzielle Unterstützung durch die Krankenkassen. Die Kostenerstattung muss jedoch korrekt beantragt werden.
Gerade im Datenaustausch setzt der VDZI darauf, dass bewährte Standards im Datenaustausch erhalten bleiben und neue Regelungen einen konkreten Mehrwert für die Betriebe schaffen. Über mehr Informationen in der Auftragszuweisung durch den Zahnarzt soll das zahntechnische Labor zukünftig einen Überblick über alle notwendigen Daten für die Auftragsbearbeitung und die Abrechnung haben.
Im Vortrag soll ein Überblick zu den Voraussetzungen, Rahmenbedingungen und dem Mehrwert einer Anbindung an die Telematikinfrastruktur für die zahntechnischen Labore gegeben werden.

Referent

Veranstaltungsort

CCL +1 Ebene - Saal 3